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Die Wahl des Kaminofens – Tipps und Tricks

Dienstag, 28. September 2010

Wer die Anschaffung eines Kaminofens in Erwägung zieht, sollte in Betracht ziehen, dass dies keine Alltagsentscheidung darstellt und daher gut durchdacht werden muss. Daher erhalten Interessierte im folgenden Artikel einen Überblick über alle Kriterien, die bei der Wahl eines Kaminofens berücksichtigen werden sollten.

Vor der Wahl der Feuerungsart sollten Sie abwägen, welche Ofenart für Sie geeignet ist. Soll die neue Feuerstätte nur als Designelement dienen und Ihr lediglich Wohnzimmer verschönern? Oder soll Ihr neuer Kaminofen auch Funktionalität erweisen und als Ergänzung zu Ihrer Zentralheizung dienen? Möchten Sie die Übergangszeiten mit Holzbeheizung überbrücken? Um eine Fehlentscheidung zu vermeiden, sollten Sie all diese Fragen im Voraus abklären. Besonders wichtig ist hierbei, dass sie die Größe des Raumes, den Sie mit dem Kaminofen beheizen möchten, berücksichtigen. Für die Wahl der Ofenart ist es zudem entscheidend, zu berücksichtigen, dass jedes Konzept ein anderes Herangehen erfordert.

Nachdem Sie sich nun mit den oben aufgeführten Überlegungen auseinander gesetzt haben, sollten Sie nun mit Ihrem Vorhaben auch einen Schornsteinfeger zu Rate ziehen. Ihr persönlicher Schornsteinfegermeister ist hierbei für die Abnahme Ihrer Feuerstätte zuständig und kann Sie zusätzlich beraten.

Die Nennwärmeleistung – ein weiterer, wichtiger Faktor

Bei der Kaminofenwahl spielt auch die so genannte Nennwärmeleistung eine wichtige Rolle. Diese wird vom Schornsteinfeger unter der Berücksichtigung mehrerer Faktoren berechnet und genau ermittelt. Dabei sollten Sie in Betracht ziehen, dass die Nennwärmeleistung des Ofens mit dem Raumheizvermögen zusammenhängt.

Weiterhin sollte auch die Dimensionierung des Ofens nicht außer Betracht gelassen werden. Entscheiden Sie sich für einen Ofen mit zu hoher Wärmeleistung, hat dies zur Folge, dass sie Ihren Ofen ständig drosseln müssen. Gleichzeitig ändern sich so die Abbrandbedingungen im Brennraum, sodass das Holz unter Sauerstoffmangel nicht vollständig verbrennen kann. Es entstehen schädliche Emissionen, die wiederum eine erhöhte Russablagerung am Ofen begünstigen. Auch hier sollten Sie sich von einem Experten beraten lassen.

Hat der Kaminofen jedoch eine zu niedrige Nennwärmeleistung, ist er nicht mehr in der Lage, den Wohnraum richtig zu erwärmen. Daher muss der Ofen anschließen überlastet werden, damit die gewünschte Wärmeleistung erzielt wird. Die Überlastung führt jedoch im schlimmsten Fall dazu, dass der Holzofen beschädigt wird.

Empfehlenswert ist zudem, den Zustand des Schornsteins in regelmäßigen Abständen von Ihrem Schornsteinfeger prüfen zu lassen. Insbesondere bei gemauerten, alten Schornsteinen sind Sanierungsmaßnahmen von Nöten, die jedoch vor dem Anschluss der Feuerstätte in Angriff genommen werden müssen.

Fazit

Wenn Sie bei der Wahl des Kaminofens nichts dem Zufall überlassen und die aufgeführten Überlegungen berücksichtigen, lässt sich auch eine Fehlinvestition vermeiden. Gleichzeitig ist es wichtig, die Meinung eines Experten einzuholen.