Herstellung von Pellets

Pellets aus Holz sind sowohl die derzeitigen als auch zukünftigen Brennmaterialien, welche sich gegenüber anderen Brennstoffen durch zahlreiche Vorzüge auszeichnen. Diese Heizmaterialien bestehen grundsätzlich ausschließlich aus dem natürlichen Rohstoff Holz. Holz hat enorm gute Heizqualitäten, belastet die Umwelt kaum Ein Holzpellet gilt außerdem als preiswerte Alternative. Aus diesem Grund setzen sich Holzpellets in der Praxis immer mehr durch. Sie werden durch besondere Verfahrenstechniken hergestellt und von den jeweiligen Anbietern vertrieben. Der größte in Deutschland bekannte Hersteller der Holzpellets ist die Firma German Pellets. Sie besitzt die technischen Voraussetzungen, die für die Gewinnung und Bereitstellung der Pellets benötigt werden.

Die Pellets aus Holz werden in Fertigungseinrichtungen gewonnen, welche sich vorwiegend nahe der Holzverarbeitungsbetriebe befinden. Dies ist deshalb günstig, weil ein Pellet aus Abfallprodukten besteht, die in der holzverarbeitenden Industrie entstehen. Dieses Abfallprodukt ist beispielsweise das klassische Sägemehl. Sägemehl fällt überwiegend in Werken an, in denen Holz gesägt und durch spanabtragende Verfahren wie das Hobeln bearbeitet wird. Außerdem eignet sich das sogenannte Stammholz hervorragend zur Gewinnung von Pellets.
Zu den vorbereitenden Tätigkeiten, welche die Voraussetzung für den Pellet-Herstellungsprozess sind, gehört zunächst das Zerkleinern der Holzabfälle. Für diesen Zweck setzen die Pellethersteller leistungsstarke Hammermühlen ein.

Um die Hochwertigkeit der Holzpellets in Hinsicht auf die gute Heizqualität zu gewährleisten, werden die Ausgangsmaterialien ausreichend getrocknet, damit sie so wenig Feuchtigkeit wie möglich enthalten. Dieser Vorgang wird in speziellen Trocknungsanlagen umgesetzt.
Ein Pellet zeichnet sich durch seine eigentümliche Formgebung aus. Diese ähnelt einem dicken Stäbchen. Um diese Form zu erzielen, werden effektive Pressen eingesetzt. Dazu gelangen die zerkleinerten und getrockneten Ausgangsstoffe in eine Anlage, die für das Pelletieren konzipiert ist. In der Presse wird ein starker Druck auf das Holzmaterial ausgeübt. Zuvor werden das Sägemehl oder die Sägespäne in eine Pressvorrichtung verbracht. Hierbei werden Flach- oder Rundmatrizen unterschieden. Aus diesem Grund kann ein Holzpellet neben der Stäbchenform auch eine runde Form erhalten. Ein runder Holzpellet hat ein einheitliches Maß von etwa 5 bis 10 mm. Diese Beschaffenheit ermöglicht es, dass ein platzsparendes Einstapeln der Pellets möglich ist.
Unter dem Vorgang des Zusammenpressens wird beim Holzpellet eine Wärmeentstehung beobachtet.

Dieser physikalische Vorgang führt dazu, dass die im Holz enthaltene und als Linin bezeichnete Substanz erwärmt wird. Das Linin wird flüssig und übernimmt die Funktion eines umweltfreundlichen Bindemittels. In einem Holzpellet sind somit keinerlei synthetische Bindemittel enthalten. Wenn das Linin allein nicht genügt, um das Ausgangsmaterial zu formen, dann werden ebenfalls natürliche Bindungsstoffe wie Stärkemehl oder Melasse hinzu gegeben.
Wenn ein Holzpellet die Pressvorrichtung durchlaufen hat, dann werden die Endprodukte mit einer Schneideeinrichtung auf ein Maß von etwa 10 bis 30mm zugeschnitten.

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